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Die Energieeffizienzklassen: Wie viel kann man wirklich sparen?

Die großen Nutzgeräte wie Kühlschrank, Waschmaschine und Trockner gehören zu den größten Stromfressern in jedem Haushalt. Deshalb ist ein wichtiges Kriterium beim Kauf zweifellos der Energieverbrauch. Hersteller werben mit Energieeffizienzklassen und sparsame Geräte sind teurer als solche mit höherem Verbrauch.

Lohnen sich gute Energieeffizienzklassen auch finanziell?

Es klingt zunächst verlockend: Ein neues Gerät, z.b. eine neue Kühl-Gefrierkombination, hat nach einigen Jahren im Betrieb seinen Kaufpreis durch den eingesparten Strom wieder „reingeholt“ und man hat dann nicht nur ein neueres Modell, sondern spart auf Dauer auch noch bares Geld. Wir haben einmal verglichen und nachgerechnet, wie viel tatsächlich an Stromkosten eingespart werden kann.

Wie viel weniger verbrauchen moderne Kühl-Gefrierkombis im Vergleich zu älteren?

Ein 15 bis 20 Jahre alter Kühlschrank hat häufig einen jährlichen Energieverbrauch von 500-600 Kilowattstunden. Zum Vergleich: Der Verbrauch unseres Testsiegers Siemens KG39EAI40 liegt nur bei ca. 156 kWh jährlich. Geht man von einem Preis von 25 Cent pro Kilowattstunde aus, kann man im Jahr tatsächlich bis zu 110€ pro Jahr sparen. Nach weniger als sechs Jahren hätte sich die Anschaffung sich somit auch finanziell gelohnt!

Muss es immer die höchste Energieeffizienzklasse A+++ sein?

Samsungs RB29HER2CSA ist etwas kleiner als der KG39EAI40 von Siemens. Er hat immerhin die Energieeffizienzklasse A++ und verbraucht 252 Kilowattstunden im Vergleich zu 156 beim Siemens. Die Differenz von 96 kWh im Jahr entpricht etwa 24€, die Ersparnis ist also nicht riesig, aber dennoch vorhanden.

Insgesamt kann zusammengefasst werden, dass das Sparpotenzial beim Austausch einer alten Kühl-Gefrierkombination beträchtlich ist. Beim Neukauf sollte man darauf achten, mindestens ein Gerät mit Energieeffizienzklasse A++ zu wählen.

Haben Sie schon unseren Test verschiedener Kühl-Gefrierkombinationen gelesen?